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Entgeltumwandlung zur betrieblichen Altersversorgung

Das Gesetz zur Förderung der zusätzlichen Al­tersvorsorge und zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetz­buch vom 10. Dezember 2007 (BGBl I S. 2838) hebt die bisherige Befristung der Beitragsfreiheit auf.

Damit soll ein Anreiz zum Aufbau einer zusätzlichen Altersversorgung erhalten bleiben. Die betriebliche Altersversorgung kann nach dem Gesetz zur Ver­besserung der betrieblichen Altersversorgung (Betriebsrenten­gesetz – BetrAVG) durch kapitalgedeckte oder umlagefinanzierte Altersversorgungssysteme in fünf verschiedenen Durchführungs­wegen erfolgen.

Neben der reinen arbeitgeberfinanzierten betrieblichen Altersversorgung besteht die Möglichkeit der Arbeitneh­mer- und Mischfinanzierung. Insbesondere bei der arbeitnehmer­finanzierten kapitalgedeckten Altersversorgung wird regelmäßig die Möglichkeit der beitragsfreien Entgeltumwandlung genutzt.

 Dabei können Arbeitnehmerbeiträge bis zu 4% der Beitragsbemessungsgrenze der allgemeinen Rentenversicherung (BBG) – 2008 demzufolge 212EUR monatlich bzw. 2.544EUR jährlich – bei­tragsfrei umgewandelt werden.

Dies gilt für alle kapitalgedeckten Altersversorgungssysteme der Durchführungswege:

  • Pensionskasse
  • Pensionsfonds
  • Direktversicherung
  • Direktzusage
  • Unterstützungskasse

Für die Beiträge zu Pensionskassen, Pensionsfonds und Direktver­sicherungen gilt dies allerdings nur bei gleichzeitiger Steuerfrei­heit nach §3 Nr.63 Satz1 EStG.

*Quelle: Deutsche Rentenversicherung Bund

Über die weiteren rechtlichen Rahmenbedingungen der einzelnen Formen der Durchführungswege informieren wir Sie gern in einem persönlichen Gespräch.