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Arbeitnehmerfinanzierte Altersvorsorge

Dem bewährten Instrument der betrieblichen Altersversorgung kommt eine zentrale Rolle beim Aufbau einer zusätzlichen arbeitnehmerfinanzierten Altersvorsorge zu.

Alle Arbeitnehmer haben bereits seit dem 01.01.2002 das Recht, einen Teil ihres Arbeitsentgelts in Beiträge zu einer betrieblichen Altersversorgung umwandeln zu lassen. Die Beiträge bleiben bis zu 4 % der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung steuerfrei und auch sozialabgabenfrei.

Im Rahmen des Alterseinkünftegesetzes wurde der steuerfreie Höchstbetrag unter bestimmten Voraussetzungen ab dem 01.01.20005 erhöht. Erst die später fälligen Versorgungsleistungen sind steuerpflichtig, die Steuerbelastung wird somit über viele Jahre gestundet. Der Arbeitgeber hat die Pflicht, die Arbeitnehmer umfassend über ihre Möglichkeiten der betrieblichen Altersversorgung zu informieren. Den Weg zur Durchführung dieses Anspruchs können Arbeitgeber und Arbeitnehmer einvernehmlich festlegen. Grundsätzlich stehen alle fünf Instrumente der betrieblichen Altersversorgung (Pensionszusage, Unterstützungskasse, Pensionskasse, Pensionsfonds und Direktversicherung) offen.

Der Arbeitgeber kann jedoch die Nutzung einer Direktversicherung, einer Pensionskasse oder eines Pensionsfonds vorschreiben. Im Mindestanspruch darf der Arbeitnehmer die Einrichtung einer Direktversicherung verlangen.

Die unterschiedlichen fünf Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung bieten verschiedenste Vor und Nachteile, über die wir Sie im Rahmen unseres Beratungsangebots zur Altersvorsorge von Arbeitnehmern gerne informieren.

Der Arbeitgeber kann sich mit innovativen Angeboten aber auch bei seinen Arbeitnehmern profilieren bzw. bei Neueinstellung leicht einen guten Eindruck hinterlassen!