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Steuerbescheid

Der Steuerbescheid ist ein Verwaltungsakt, durch den die Finanzbehörden die Steuer festsetzen. Steuerbescheide sind schriftlich zu erteilen, soweit nichts anderes bestimmt ist.

Schriftliche Steuerbescheide müssen die festgesetzte Steuer nach Art und Betrag bezeichnen und angeben, wer die Steuer schuldet.

Ihnen ist außerdem eine Belehrung darüber beizufügen, welcher Rechtsbehelf zulässig ist und binnen welcher Frist und bei welcher Behörde er einzulegen ist. Um kein Geld zu verschenken, sollte jeder Steuerbescheid überprüft werden. Sehr häufig sind die Fehler in den Bescheiden nicht auf Rechtsirrtümer zurück zu führen, sondern stellen einfache Erfassungsfehler dar!

Mit Einlegen des Rechtsbehelfs (in den meisten Fällen wird dies der Einspruch sein) kann der Steuerpflichtige beim zuständigen Finanzamt gegen den erlassenen Steuerbescheid vorgehen. Gibt das Finanzamt dem Einspruch nicht statt, kann beim zuständigen Finanzgericht Klage eingereicht werden.

Bleibt auch die Klage erfolglos, ist das Anstreben eines Revisionsverfahrens in zweiter Instanz, beim Bundesfinanzhof, möglich, wenn das Finanzgericht zuvor die Revision zugelassen hat.