Steuernews Dezember 2012

+ Höherer Steuerfreibetrag ab 2013
+ Elektronische Lohnsteuerkarte ab 2013
+ Neue Angaben und Fristen für Rechnungen ab 2013
+ Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft
+ Wir suchen AUSZUBILDENDE (m/w) und STEUERFACHWIRTE/-ANGESTELLTE (m/w)

Liebe Mandantinnen, liebe Mandanten, liebe Freunde der Kanzlei,

wir haben sie exklusiv für Sie entwickelt: Die erste Steuer-Spar-App für Ihr Smartphone und das iPad. Zahlreiche Funktionen helfen Ihnen bei der Bewältigung steuerlicher Pflichten: Ob Reisekosten, Fahrtenbuch oder die Erinnerung an Steuertermine. Laden Sie noch heute gratis unsere App aus dem Appstore. 

Kurz vor dem Jahresende möchten wir Sie in Ergänzung zu unseren individuellen Gestaltungshinweisen noch kurz über einige ab 2013 greifende Neuerungen im Steuerrecht informieren. 

Wir wünschen Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr. Herzlichen Dank für das uns in diesem Jahr entgegen gebrachte Vertrauen. Wir beraten Sie gerne und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Von ARPS-AUBERT + Partner
Ihre Mehr-Wert-Steuerberater

ARPS Weihnachten

Höherer Steuerfreibetrag ab 2013

Der steuerfreie Grundfreibetrag soll steigen. Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat sich am 12. Dezember darauf verständigt, den Grundfreibetrag für Erwachsene in zwei Schritten anzuheben: 2013 um 126 Euro, 2014 um weitere 224 Euro. Der Grundfreibetrag für das verfassungsrechtlich gebotene Existenzminimum erhöht sich damit bis 2014 insgesamt um 350 Euro von 8.004 auf 8.354 Euro. Es bleibt jeweils beim Eingangssteuersatz von 14 Prozent. Die gesetzliche Umsetzung erfolgt erst Anfang 2013. Es ist jedoch sichergestellt, dass die Erhöhung des Grundfreibetrages rückwirkend zum 1. Januar 2013 gilt.

Elektronische Lohnsteuerkarte ab 2013

Dreimal verschoben – jetzt ist es soweit: Die elektronische Lohnsteuerkarte geht zum 1. Januar 2013 an den Start. Damit ist die gute alte Lohnsteuerkarte aus Pappe endgültig Geschichte – ebenso wie dort seinerzeit eingetragene Freibeträge. Was Sie jetzt zur Vermeidung eines zu hohen Lohnsteuerabzugs tun sollten, lesen Sie hier.

Neue Angaben und Fristen für Rechnungen ab 2013

Ab 2013 gelten für einige Sonderfälle neue Rechnungspflichtangaben sowie Fristen zur Rechnungsstellung. 

Soweit über Leistungen abgerechnet wird, für die die Steuerschuldumkehr (das sog. „Reverse-Charge-Verfahren“) gilt, ist die Angabe „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers“ zwingend auf das Rechnungsdokument aufzunehmen.  Dieser Hinweis ist in der Sprache aufzunehmen, in der die Rechnung ausgestellt wird. 

Soweit im Wege einer Gutschrift abgerechnet wird, muss das Abrechnungsdokument die Angabe „Gutschrift“ enthalten.

In den Fällen der Besteuerung von Reiseleistungen hat die Rechnung die Angabe „Sonderregelung für Reisebüros“ zu enthalten. 

Bitte beachten Sie, dass ab 2013 für im EU-Ausland steuerbare Leistungen, die ein deutsches Unternehmen erbringt, die Rechnungsvorschriften des Sitzlandes, also Deutschlands gelten. Spiegelbildlich gilt die Regelung für ausländische Unternehmen, die eine in Deutschland steuerbare Leistung erbringen, für die der Leistungsempfänger in Deutschland die Steuer nach dem Reverse-Charge-Verfahren schuldet.

Ferner gibt es ab 2013 zur besseren Kontrolle der Versteuerung von innergemeinschaftlichen Lieferungen und in der EU steuerbaren sonstigen Leistungen eine Rechnungsstellungsfrist. Die Rechnung über innergemeinschaftliche Lieferungen muss bis zum 15. des Folgemonats der Ausführung der Lieferung ausgestellt sein. Das Entsprechende gilt für die genannten Leistungen. Auch für diese muss bis zum 15. des Folgemonats der Ausführung der Leistung die Rechnung ausgestellt sein.

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Der Gesetzgeber folgt nunmehr den Stimmen „aus der Praxis“  und setzt ab sofort die Besteuerung der Zuwendungen des Steuerpflichtigen an Geschäftspartner im Bereich der sogenannten Aufmerksamkeiten außer Kraft.

Danach entfällt die Pauschalierung der Einkommensteuer  für Geschenke bis zu einem Netto-Wert von 35,00 EUR. Damit entfallen künftig Kosten für die Pauschalsteuer bei kleineren Geschenken wie beispielsweise Blumensträußen usw., die ein Unternehmer einer Vielzahl von Kunden schenkt.

Bisher waren sämtliche Aufmerksamkeiten, die die Grenze der sog. Streuartikel (bis 10,00 EUR) überstiegen, der pauschalen Steuer zu unterwerfen. 

Wir suchen AUSZUBILDENDE (m/w) und STEUERFACHWIRTE/-ANGESTELLTE (m/w)

Wir wollen Ihnen beweisen, dass der Beruf einer/s Steuerfachangestellten weder trocken noch langweilig ist. Er ist vielseitig, interessant und krisensicher. Sie unterstützen Steuerberater bei allen Aufgaben die bei Betreuung von Mandanten in steuerlicher und betriebswirtschaftlicher Hinsicht anfallen. Wenn Sie Spaß am praktischen Umgang mit Zahlen haben und Interesse an wirtschaftlichen Fragestellungen, daneben soziale Kompetenz wie Einfüllungsvermögen besetzen, dann sind Sie bei uns richtig. Informieren Sie sich hier:

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